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Um teure Werkzeugkäufe zu vermeiden (z. B. ein Formbohrer), oder um eine Bearbeitungsposition einzusparen, besteht die Möglichkeit, die eine Querbohrung anzufasen, und zwar mit Hilfe der Bohrerspitze und unter Benutzung der Achse C. ![]()
Beschreibung der Bewegung, von oben gesehen: ![]() Zur Programmierung benötigte Angaben: 1. Ermittlung des Arguments D von M198: Das Argument D wird für die Bestimmung des Durchmessers des Werkstückes, das es gestattet mit der "entrollten" Drehachse C1 zu arbeiten, benützt. Wenn wir in unserem Fall die Form ausrollen würden, gäbe sie eine Ellipse. Um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten, muss der im Argument D eingesetzte Wert als Basiswert dem Durchmesser D gleich sein. Um das auf dem Werkstück erhaltene Ergebnis zu optimieren kann es von Nutzen sein, diesen Wert zu ändern, indem er so weit wie nötig abgesenkt wird. 2. Bohrerabweichung zur Realisierung der Anfasung: Die Anfasung wird mit Hilfe der Bohrerspitze realisiert. Dadurch wird eine L-Abweichung benötigt. Dieser Abweichungswert bestimmt die zu realisierende Anfasungsgrösse. Im untenstehenden Beispiel L = 1 mm. Programmierungsbesonderheiten Linie 8-9: Die Kreisinterpolation G3 (Fig. 3 und 4) ist auf einem 1mm breiten Radius programmiert (R1). Dieser Wert entspricht der in diesem Beispiel benutzten Abweichung L.
Anmerkung: Um diesen Anfasungseingriff vorzunehmen, ist es nötig, eine neue Bearbeitungslinie, die die Achsen C1 und Z1 als Herrscher und X2 als Sklave einschliesst, zu eröffnen. THINK PARTS THINK TORNOS ascl.com | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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