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Besonderheiten: Auf "X" wird das Werkzeug nach dem letzten programmierten Wert positioniert und auf "Y" auf 0. Warum G903?: Weil wir Programmierungszeit einsparen, denn es ist nicht mehr nötig, den Radius zu errechnen oder die Richtung der kreisförmigen Bewegung festzustellen (G2 oder G3). Dies hat ab der TB-DECO Version 4.3 Gültigkeit. G903: Indexierung der Werkzeuge Verbesserung Das Makros G903 lässt eine optimale Indexierung der Werkzeuge in kreisförmiger Interpolation G2/G3, zu. In den vorhergehenden Versionen, liess dieses Makro nur die Realisierung der Werkzeuge der Kämme 1 und 2, d.h. der Achsen X1/Y1 und X2/Y2, zu. Diese Einschränkung ist von nun an aufgehoben und das Makro G903 gestattet jetzt die Indexierung der Werkzeuge in allen Bearbeitungslinien eines Programms. Es ist zum Beispiel möglich, die Indexierung der Werkzeugpositionen des Frontapparates oder die Werkzeugpositionen der Gegenoperationen zu programmieren. Einschränkung G903 berechnet eine ideale Laufbahn in der kreisförmigen Interpolation, um von einer Werkzeugposition zu einer anderen überzugehen. Deswegen muss sich das aktuelle Werkzeug und das zu indexierende Werkzeug in derselben Werkzeuggruppe befinden. Durch "Werkzeuggruppe" bestimmt man Werkzeuge, deren Trägernummer die gleiche Zehnerzahl besitzt
Weshalb G903 ? Die Anwendung von G903 gestattet Zeiteinsparungen während der Programmierung sowie eine bessere Verwaltung der Automatenenergiequellen. Eine nicht durch G903 verwaltete Indexierung erfordert drei Beschleunigungen und Verzögerungen, dagegen erfolgt durch G903 nur eine Beschleunigung und eine Verzögerung. In diesem Fall wird die Mechanik (Kugelspindeln, Führungen) weniger beansprucht (siehe Schema). Vorteile : Die Werkzeuggeometrie wird durch G903 automatisch berücksichtigt. Wenn das zu indexierende Werkzeug im Werkzeugkatalog eine unterschiedliche Geometrie gegenüber dem aktuellen Werkzeug hat, wird automatisch eine Linearbewegung vor der Indexierungskreisbewegung geschaffen. Deshalb wird sich das indexierte Werkzeug genau in der gleichen Position wie das vorhergehende Werkzeug befinden. Durch die Indexierung der Werkzeuge durch eine Kreisbewegung, wird die Gefahr einer Kollision gegenüber einer Indexierung in linearer Interpolation vermindert. Der Radius schafft einen natürlichen Leerraum und vermeidet somit Kollisionen. ![]() Ohne G903 THINK PARTS THINK TORNOS ascl.com | ||||||||||||||||||||||||||
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