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Plandrehzugabe und Makro G915
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Problem im Zusammenhangmit G915 : Da das Plandrehen in der Regel den stirnseitigen Längsdrehschritten vorausgeht, ergibt sich daraus folgendes Problem: Die Z3-Positionierung des Stirndrehapparates durch G195 wird verfälscht. Bei abgetragener Plandrehzugabe befindet sich der Werkstücknullpunkt (Stirnseite des Werkstücks) in einer anderen Position. Da jedoch das System den Wert der Abtragung bzw. der Plandrehzugabe nicht kennt, werden die vom Stirnapparat (Z3) angedrehten Bearbeitungslängen um einen, dieser Zugabe entsprechenden Wert ungenau, d.h. die Bearbeitungslängen bzw. -tiefen geraten zu kurz. Tipp : Um dieses Problem zu umgehen, ist im Arbeitsschritt, der das Makro G915 enthält, ein zusätzlicher Z3-Nullpunktverschiebung G4P zu programmieren. Der entsprechende Versatzwert ist gleich dem der Plandrehzugabe. Damit erfolgt eine Z3-Achskorrektur, mit der die Bearbeitungslängen genau eingehalten werden. Der zusätzliche Ausgangspunktversatz G54 wird in negativer Richtung programmiert (G54 Z3=-...) Programmierung : Besonderheiten : Der zusätzliche Ausgangspunktversatz ist natürlich bei jedem Aufruf des Makros G915 hinzuzufügen.
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