Zeitgewinn bei Bearbeitung eines langen Werkstückes

Die Anwendung der Stangenspannzangen ist nötig, um die Stange während der zahlreichen Nachschübe zu spannen. Die Gegenspindel kann diese Rolle ebensogut ausführen, wenn man folgende Einschränkungen in Kauf nimmt
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Tipps und Tricks

Zeitgewinn bei Bearbeitung eines langen Werkstückes

Kompatibilität :
DECO 7/10a  |   DECO 13a  |   DECO 13bi  |   DECO 20a/26a
mit Option 4900
Technologie
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Die Realisierung eines langen Werkstücks mit Hilfe der Ausziehvorrichtung (Option 4900) kann dank folgender Vorgehensweise optimiert werden:

Die Anwendung der Stangenspannzangen ist nötig, um die Stange während der zahlreichen Nachschübe zu spannen. Die Gegenspindel kann diese Rolle ebensogut ausführen, wenn man folgende Einschränkungen in Kauf nimmt:

Der Durchmesser der Spannzange in Gegenoperation muss mit jenem des Werkstoffes übereinstimmen.

Programmierung :
Basismodell V4-10-L, des Automaten DECO 20: (Langes Werkstückmodell in der Software TB-DECO standard geliefert).

Programmierung


Die Operationen 1:9, 1:10, 1:12, 2:2, 2:3 und 2:4 für die Stangenspannzange durch die Werkzeuge T11 und T21 können weggelassen werden und durch eine, durch die Gegenspindel ausgeführte Einspannung ersetzt werden, und zwar wie folgt:

Operationen


Dieses System ergibt nun folgende Vorteile :
  • Entlastung der Positionen T11 und T21, die normalerweise durch die Stangenspannzangen besetzt sind. Somit sind zwei Werkzeugspositionen gewonnen.
  • Nachschubmöglichkeit ohne Abschalten der Spindel S1, durch Synchronisierung der Spindel S4.
Die Operation 4:7 nimmt die Einspannung in der Gegenspindelzange (M110) vor, die Operation 1:11 führt die Werkstoffvorschubbewegung Z1 aus, und letztendlich führt die Operattion 4:8 die Lösung der Gegenspindelzange (M111) nach dem Werkstoffvorschub aus. Die Bearbeitung kann normal weitergehen.

Die Achse Z4 ist noch richtig zu positionieren, um die Einspannung ausführen zu können. Diese Position hängt von der Werkstückslänge ab. Die Positionierung kann einfach von Hand beim Rüsten ausgeführt werden oder theoretisch durch das Zusammenzählen der verschiedenen programmierten Längen erreicht werden (Ausgangsverschiebung und Werkzeugsgeometrien).

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